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Aktuelle Urgent Actions

Usbekistan/Russland: Umid Yakubov

Polizei verschleppt Flüchtling --> Eilaktion läuft, bitte schreiben Sie Appelle an die Verantwortlichen!

Umid Yakubov, ein Flüchtling aus Usbekistan, ist am 29. April 2014 in Moskau auf der Straße entführt worden. Es wird befürchtet, dass er nach Usbekistan gebracht worden ist, wo er Gefahr läuft, gefoltert oder anderweitig misshandelt zu werden.Der aus Usbekistan stammende Umid Yakubov, der von den UN offiziell als Flüchtling anerkannt ist, ist am Nachmittag des 29. April in Moskau auf der Straße verschleppt worden. Er befand sich auf dem Weg zu einem Gespräch im Büro des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR), um seine Umsiedlung in ein sichereres Land zu besprechen, als ein Polizeibeamter das Auto, in dem er saß, anhielt. Während der Polizeibeamte die Dokumente des Fahrers überprüfte, näherten sich drei Männer, von denen einer eine Polizeiuniform trug, Umid Yakubov und zwangen ihn, in einen Kleintransporter einzusteigen. Seitdem hat niemand von Umid Yakubov gehört. Er ist nicht zu seinem Gespräch beim UNHCR erschienen und seine Partnerin hat ihn nicht auf seinem Mobiltelefon erreichen können.

Tadschikistan: Umed Tojiev

Oppositioneller stirbt in einem tadschikischen Gefängnis --> Eilaktion läuft, bitte schreiben Sie Appelle an die Verantwortlichen!

Umed Tojiev starb am 19. Januar in einem Gefängniskrankenhaus. Er soll zuvor gefoltert und anderweitig misshandelt worden sein, um ihn zu dem "Geständnis" zu zwingen, terroristische Handlungen begangen zu haben. Daraufhin sprang er aus einem Fenster im dritten Stock der Polizeistation in der Region Sughd und brach sich beide Beine.

Tadschikistan: Nasim Salimzoda

Nasim Salimzoda --> Schreiben Sie einen Brief gegen das Vergessen!'''

Am 12. und 13. September 2011 wurden Nasim Salimzoda und vier weitere Männer aus der Ortschaft Khojai Alo in der tadschikischen Region Sughd von Polizeibeamten festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Angehörigen des Militärs getötet zu haben. Schreiben Sie bitte höflich formulierte Briefe an die tadschikischen Behörden. Bitten Sie sie, eine unparteiische und zielgerichtete Untersuchung der Vorwürfe einzuleiten, Nasim Salimzoda und seine vier Mitangeklagten seien im September 2011 in der Haft gefoltert und auf andere Weise misshandelt worden. Weitere Informationenhier.


Ältere Urgent Actions

Sergei Naumov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der unabhängige Journalist Sergei Naumov wurde am 21. September zu zwölf Tagen Verwaltungshaft verurteilt und befindet sich seitdem ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft. Seinem Anwalt wird weiterhin der Zugang zu ihm verweigert. MenschenrechtlerInnen und KollegInnen befürchten, dass die Behörden versuchen, Sergei Naumov mundtot zu machen, und dass ihm Folter und andere Misshandlungen drohen. Weitere Informationen hier.

Abdumavlon Abdurakhmonov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der Tadschike Abdumavlon Abdurakhmonov wurde seinem Bruder Abdurashid Abdurakhmonov zufolge am 3. oder 4. Oktober nach mehr als sechs Monaten Haft in Usbekistan freigelassen. Er kehrte am 5. Oktober sicher in sein Heimatland Tadschikistan zurück. Abdumavlon Abdurakhmonov war mehr als sechs Monate in einer dem usbekischen Staatskomitee für Nationale Sicherheit unterstehenden Hafteinrichtung in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, festgehalten worden. Die Gründe für Abdumavlon Abdurakhmonovs Inhaftierung sind nach wie vor nicht bekannt. Er gibt an, vor seiner Freilassung von den Sicherheitskräften der Hafteinrichtung zehn Tage lang geschlagen, gefoltert und anderweitig misshandelt worden zu sein.

Tadschikischer Asylsuchender entführt und vermutlich ausgeliefert --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der tadschikische Asylsuchende Ismon Azimov wurde am 3. Dezember aus einem Übergangslager für Immigranten in der russischen Region Tver entführt. Es wird befürchtet, dass er rechtswidrig an Tadschikistan ausgeliefert wurde, wo ihm Folter und ein unfaires Gerichtsverfahren drohen. Weitere Informationenhier.

Oppositioneller in Tadschikistan gefoltert --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Umed Tojiev ist Mitglied der oppositionellen Partei der islamischen Wiedergeburt und seit dem 30. Oktober willkürlich inhaftiert. Seine Familie hat seitdem keinen Zugang zu ihm. Seinen Angehörigen zufolge wird er in der Haft gefoltert und anderweitig misshandelt, hat nur eingeschränkt Zugang zu seinen Rechtsbeiständen und wird nicht ausreichend medizinisch versorgt. Weitere Informationenhier.

Folter von Häftlingen --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!'''

Seit Juli erhält Amnesty International Berichte, denen zufolge mindestens vier tadschikische Häftlinge, darunter ein Minderjähriger, Misshandlungen durch Sicherheitskräfte und Justizvollzugsbeamte ausgesetzt sind. Sie hatten zuvor versucht, Misshandlungen, die sie erleiden oder mitansehen mussten, zu melden. Berichten tadschikischer NGOs und Rechtsbeistände zufolge sind zwei Menschen (deren Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden können) dazu gezwungen worden, ihre Misshandlungsvorwürfe zurückzunehmen. Zwei weitere Personen, die sich derzeit in Haft befinden, haben am 30. September einem unabhängigen Rechtsbeistand mitgeteilt, sie hätten Todesangst. Weitere Informationenhier.

Dilovarsho Qosimov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der Mordprozess gegen einen Mann, der beschuldigt wird, den Schwager des tadschikischen Präsidenten getötet zu haben, fand von Dezember 2012 bis Januar 2013 hinter verschlossenen Türen statt. Dilovarsho Qosimov wurde schuldig befunden und zu 26 Jahren Gefängnis verurteilt, obwohl sein "Geständnis" unter Folter und anderer Misshandlung erzwungen worden sein soll. Weitere Informationenhier.

Salim Shamsiddinov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der Anwalt und Sprecher der usbekischen Gemeinde in der südtadschikischen Region Khatlon, Salim Shamsiddinov, verschwand am 15. März. Möglicherweise handelt es sich um eine politisch motivierte Entführung. Die Familie von Salim Shamsiddinov sah ihn zum letzten Mal am 15. März um 6.30 Uhr, als er in seinem alten Trainingsanzug das Haus zum Frühsport verließ. Als er nicht zurückkehrte, meldete die Familie ihn am nächsten Tag bei der Polizei als vermisst. Weitere Informationenhier.

Rovshen Yazmuhamedov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Rovshen Yazmuhamedov, Korrespondent bei Radio Free Europe/Radio Liberty, wurde am 22. Mai nach mehr als zwei Wochen aus der Haft entlassen. Die genauen Vorwürfe gegen ihn sind nach wie vor unbekannt. Allem Anschein nach geriet er wegen seiner Arbeit als Journalist ins Visier der Behörden. Der Rundfunksender Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) hat bekannt gegeben, dass Rovshen Yazmuhamedov am 22. Mai in Türkmenabat im Osten des Landes freigelassen worden ist. Die Behörden halten die Anklagen gegen ihn weiterhin unter Verschluss. Laut Aussage der Familie war Rovshen Yazmuhamedov bereits vor seiner Festnahme mehrmals von den turkmenischen Sicherheitsbehörden verhört worden. Weitere Informationenhier.

Zhasulan Suleimenov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der Rollstuhlfahrer Zhasulan Suleimenov wurde mehr als elf Monate in Einzelhaft festgehalten. Er hat keinen direkten Zugang zu Trinkwasser, grundlegender Hygiene und der erforderlichen medizinischen Versorgung. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Er muss dringend in ein Krankenhaus gebracht werden, um dort von unabhängigen ÄrztInnen untersucht und medizinisch behandelt zu werden. Zhasulan Suleimenov und sein 25-jähriger Cousin Kuat Zhobolaev wurden im November 2009 wegen "Terrorismus" angeklagt und zu acht Jahren Haft verurteilt. BeobachterInnen bezeichneten das Verfahren der beiden Männer als "offensichtlich unfair". Beide Männer gaben vor Gericht an, von Angehörigen des Inlandsgeheimdienstes NSS unter Folter zu einem "Geständnis" gezwungen worden zu sein. Weitere Informationen hier.

Azimzhan Askarov --> Bitte aktuell keine Appelle mehr verfassen!

Der gewaltlose politische Gefangene Azimzhan Askarov ist in der Haft schwer erkrankt und wurde am 12. November in ein Gefängnishospital nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek verlegt. Die Familie und ArbeitskollegInnen von Azimzhan Askarov befürchten, dass er ohne angemessene medizinische Versorgung, die in dem Krankenhaus möglicherweise nicht gewährleistet ist, sterben könnte.Amnesty International geht davon aus, dass Azimzhan Askarov aufgrund seines legitimen Einsatzes für die Menschenrechte festgenommen wurde. Er leitet die Menschenrechtsorganisation Vozdukh (Luft) und dokumentiert bereits seit einigen Jahren Misshandlungen von Festgenommenen durch die Polizei in Bazar-Korgan und anderen Teilen der Region Dschalal-Abad. Während der gewalttätigen Ausschreitungen im Juni im Süden des Landes filmte und fotografierte Azimzhan Askarov einige der Tötungen und - zumeist auf usbekische Häuser in Bazar-Korgan verübte - Brandanschläge. Dafür verantwortlich sollen Gruppen von Bewaffneten und Männern in Militäruniformen sein, bei denen es sich nach eigenen Angaben um Kirgisen handelt. Weitere Informationenhier.