Amnesty International KoGruppe Zentralasien

Impressum | Login

KoGruppe Zentralasien

StartseiteStopFolter2014

Stop Folter Kampagne 2014

Stop Folter

Vor 30 Jahren hat sich Amnesty International als eine der ersten Organisationen für ein weltweites Verbot von Folter und Misshandlung eingesetzt – mit Erfolg. Am 10. Dezember 1984 wurde die UN-Antifolterkonvention verabschiedet. Heute sind Folter und Misshandlung weltweit verboten. Das Verbot gilt absolut und ohne jede Ausnahme. Keine Regierung würde öffentlich zugeben, dass sie Folter anwendet. Dennoch verstoßen viele Staaten weiterhin gegen gesetzliche Bestimmungen und führen ihr eigenes Volk und die Welt hinters Licht. Überall auf der Welt werden Menschen gefoltert. Im Jahr 2011 dokumentierte Amnesty Folter in 101 Ländern, 2012 waren es 112 Länder. Folter ist alltäglich geworden, globalisiert und banalisiert.Der Albtraum der Folter ist Realität für unzählige Gefangene weltweit. Aus insgesamt sogar 141 Ländern hat Amnesty in den letzten fünf Jahren Berichte über Folter und Misshandlung erhalten. 30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolterkonvention ist damit klar: Es reicht nicht, wenn das Folterverbot nur auf dem Papier steht. Es muss praktisch umgesetzt werden. Die Staaten müssen Schutzmaßnahmen treffen, die Folter und Misshandlung unmöglich machen.

Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

Auf dieser Intranetseite findet ihr alle aktuellen Informationen zu der Kampagne, Aktionsanleitungen, Materialien zur Ansicht und zum Download. Zum Start der internationalen Amnesty-Kampagne gegen Folter Mitte Mai 2014 weist AI in einem aktuellen Bericht auf die erschreckende weltweite Verbreitung dieser schweren Menschenrechtsverletzung hin. Informationen zur Stop-Folter Kampagne von Amnesty Deutschland finden Sie hier. Der aktuelle Bericht zur Verbreitung von Folter, Folter 2014 - 30 Jahre gebrochene Versprechen, kann hier hier als PDF herunter geladen werden.

Einem der von der Koordinationsgruppe Zentralasien betreuten Einzelfälle widmet die Kampagne "Stop Folter" in Deutschland besondere Aufmerksamkeit, Dilorom Abdukadirova aus Usbekistan. Informationen zu Ihrem Fall hier.

In den folgenden Wochen werden wir an dieser Stelle über die Kampagne "Stop Folter" berichten und auf Informationen zum Thema verweisen. Im Mittelpunkt wird dabei der Fall von Dilorom Abdukadirova stehen.

Unter den im Folgenden aufgeführten Menüpunkten finden Sie ab dem 26.06.2014 viele weitere Informationen, vor allem zur Unterstützung der Stop Folter Kampagne 2014!