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Urgent Action

05.11.2014

Mansur Mingelov - Turkmenische Regierung hält Zusagen nicht ein

Der inhaftierte Mansur Mingelov wartet nach wie vor auf eine Neuverhandlung seines Falls. Die Behörden hatten ihm zugesichert, seinen Fall zu prüfen. Er war in einem unfairen Gerichtsverfahren zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Mansur Mingelov war aus Protest gegen seine 22-jährige Haftstrafe vom 19. Mai bis 8. Juni in den Hungerstreik getreten. Berichten zufolge beendete er den Hungerstreik, nachdem ihm von den Behörden zugesichert worden war, dass sein Fall zeitnah überprüft werde. Man gab Mansur Mingelov und seiner Familie zu verstehen, dass dies noch vor Ende Oktober erfolgen solle, wenn der Präsident im Zuge des 23. Jahrestags der Unabhängigkeit Turkmenistans am 27. Oktober ein Amnestiegesetz unterzeichnen werde, im Rahmen dessen auch Mansur Mingelov begnadigt würde. Dies ist allerdings nicht geschehen. Vertraulichen Quellen zufolge weigerte sich Mansur Mingelov, wie von den Behörden gefordert einen offenen Brief an den Präsidenten zu unterzeichnen, in dem er ihm für seine Freilassung danken sollte. Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeit für die Urgent Action hier.